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Blaetterkatalog_Stadtdesign2018

Aufpflasterungen Werden nur einzelne Aufpflasterungen eingesetzt, geht die Geschwindigkeit vor allem im Bereich der Aufpflasterungen zurück. Das Einhalten einer bestimmten 85-Prozent-Geschwindigkeit (V85) läßt sich linienhaft durch das Wiederholen der Aufpflasterung nach ca. 50 bis 80 m erreichen und/oder durch flankierende Maßnahmen. Hier bieten sich ergänzende Elemente aus dem gleichen Material, wie z.B. Elastikbordsteine und Verkehrsinseln an, mit deren Hilfe kostengünstig Inseln, Querungshilfen, Spurtrennungen usw. „aus einem Guss“ gestaltet werden können. Die im Folgenden beschriebenen Aufpflasterungselemente werden aus wiederaufbereitetem Gummi (Autoreifen) 40 hergestellt. Diese Elemente sind besonders anwohnerfreundlich, da das Überrollen von Gummi-Elementen wesentlich geräuschärmer ist als das von Beton, Pflaster etc. Die weißen, reflektierenden Dreiecke sorgen für optimale Sichtbarkeit. Tipp: Aufpflasterungen zur flächenhaften Verkehrsberuhigung sollten grundsätzlich in Fahrtrichtung (und nicht quer dazu) verlegt werden. Ausnahme: An Brennpunkten (Schulen, Kindergärten...) kann für eine punktuelle Verkehrsberuhigung das Verlegen quer zur Fahrtrichtung sinnvoll sein. Tipp: Bei Aufpflasterungen, die langfristig eingebaut werden, empfehlen wir zusätzlich zum Befestigen mit Straßendübeln das flächige Kleben der Elemente. Bei mittelfristigem Einsatz empfehlen wir zumindest ein Verkleben der Randbereiche, um ein Eindringen von Schmutz (Splitt, Sand, Steinchen) zwischen Fahrbahn und Rampe zu verhindern. Wo beides nicht möglich oder nicht gewünscht ist, kann ein Injektionsharz (bauseits) die Verbindung zwischen Dübel und Straßenaufbau verstärken. 50 – 80 m 50 – 80 m 100 cm 90 cm Tipp: Wir empfehlen in beiden Fahrtrichungen ein Verkehrszeichen (Z112) aufzustellen, damit Winterdienste, Kehrmaschinen u.a. die Aufpflasterung erkennen.


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